SBFV "VEREINSDIALOG"

GASTIERT BEIM

FC WOLFACH

 

 

Wolfach(pb). Der 7. Mai 2018 war ein ganz besonderer Tag für den FC 1920 Wolfach. Der Wolfacher Traditionsverein war Gastgeber für die Führungsspitze des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV).

Zu einem ganz besonderen Vereinsdialog reiste SBFV-Präsident Thomas Schmidt am Montag ins Clubhaus an der Schiltacher Straße. Das Treffen beim FC Wolfach fand als 50. Auflage des Vereinsdialog und damit dem Austausch zwischen den angegliederten Vereinen und dem  Südbadischen Fußballverband in feierlichem Rahmen statt. Peter Buchholz dankte in der Begrüßung für die große Wertschätzung  seitens der Verbandsspitze.

Anlass für diesen nicht alltäglichen Besuch war es,  neben den sportlichen Themen die den „Verein unter den Nägeln brennen“, zwei Jahre vor dem 100-jährigen Jubiläum des FC 1920 Wolfach e.V. auch die tolle Idee des SBFV mit dem Vereinsdialog  gebührend zu feiern.

Doch vor dem Spaß kommt bekanntlich die Arbeit und die hatte der FC Wolfach schon im Vorfeld in einer umfassenden Agenda aufgestellt.

Nicht nur deshalb , sondern auch anlässlich des Jubiläums stockte SBFV-Präsident Thomas Schmidt sogar seine Verbandsmannschaft auf acht Vertreter auf.

So erfreuten sich die Wolfacher Fußballverantwortlichen neben dem SBFV Präsidenten und dem Geschäftsführer der SBFV-Geschäftsstelle Siegbert Lipps, Masterplankoordinator Tobias Geis, an den gleich fünf weiteren namhaften Vertretern des Bezirk Offenburg: Heinz Schwab (Bezirksvorsitzender), Kerstin Rendler (Stellv. Bezirksvorsitzende und Bezirkspressewartin), Christian Hermann (Bezirksjugendwart), Wilfried Pertschy (Bezirksschiedsrichterobmann) und Reiner Lehmann (Staffelleiter/Pokalspielleiter). Sie alle ließen es sich nehmen der FC Vorstandsmannschaft Rede und Antwort zu stehen.

Auch der FC Wolfach bot mit acht Vereinsvertretern/-innen eine gleichstarke Mannschaft auf, die sich auf einen konstruktiven Austausch mit den Verbandsvertretern vorbereitet hatte.

 

Passend zum Vereinsdialogsjubiläum des SBFV berichtete Peter Buchholz (1. Vorstand) zu Beginn des Abends vom bevorstehenden 100-jährigen Vereinsjubiläum des FC Wolfach im Jahr 2020. Hierfür sei man aktuell bereits in der Planungsphase und blicke dem Jubiläumsjahr, in dem insgesamt elf Veranstaltungen geplant seien, mit großer Spannung und Freude entgegen. Aktuell sei man dabei, eine vollumfängliche Vereinschronik zu erstellen und ein großes Event auf dem Vereinsgelände im Jubiläumsjahr zu planen. Auch von Verbandsseite könne der Verein hierbei auf Unterstützung zählen, so der Präsident Thomas Schmidt. So hat der SBFV auf Einladung des FC 1920 Wolfach e.V. bereits Planungen hinsichtlich des Finaltags der Jugend unternommen, der im Jubiläumsjahr in Wolfach stattfinden soll. Durch die ausführlichen Schilderungen der Vereinsvertreter hinsichtlich der Planungen und Ideen für das Jubiläumsjahr, waren und sind sich die Verbandsvertreter sicher, dass der Verein ein erfolgreiches Jubiläumsjahr feiern wird und wünschten hierfür schon im Vorfeld viel Erfolg.

Das zweite Themengebiet des Abends betraf dann vor allem den Junioren- und Trainerbereich. Hier untermauerte vor allem Jugendleiter Ralf Neef mit einer ausführlichen Darstellung der derzeitigen Lage den Teilnehmern einen näheren Einblick in die Jugendarbeit des Vereins und die damit verbundenen An – und Herausforderungen. Die Vereinsvertreter äußerten dabei Bedenken, was das Abwerben von Spielern schon in jungen Jahren betrifft.

Immer früher werden Spieler mit verlockenden Angeboten aus dem Tal und damit auch dem Freundeskreis abgeworben. Hierbei gehe es natürlich stets darum, eine gesunde und altersgerechte Balance zwischen Talentförderung und schulischer und privater Verpflichtungen zu finden, so Thomas Schmidt aus Sicht des SBFV. Er bekräftigte, dass es vor allem in den unteren Altersstufen darauf ankomme, geeignete Trainer zu finden, die nicht nur fußballfachlich ausgebildet seien, sondern vor allem auch eine pädagogische Einfühlsamkeit aufweisen, sodass Kinder gerne zum Training kommen und Spaß am Fußball haben. Als Tipp für die „Blauweißen“ warb er dafür vor allem in die Jugendarbeit zu investieren und möglichst Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. Im Hinblick auf ein späteres ehrenamtliches Engagement müsse man dann im B/A-Junioren/-innen-Bereich darauf Acht geben, allen Spielern/-innen auch Spielzeiten zu geben und diese nicht außen vor zu lassen. Durch dieses Plädoyer für die Jugendarbeit im Verein unterstrich der SBFV-Präsident die gesellschaftliche Funktion und Wichtigkeit des Fußballs und bestärkte die Vereinsvertreter in ihrer Arbeit.

 

Angesichts der aktuellen öffentlichen Diskussionen rund um den Datenschutz und der am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden EU-Datenschutzgrundverordnung äußerte Peter Buchholz anschließend seine begründeten Bedenken und erfragte, welche Maßnahmen der Verein hier genau umzusetzen habe. Siegbert Lipps stellte aus SBFV-Sicht die Hintergründe dar und zeigte auf, welche Schritte wohlmöglich auf die Vereine zukommen könnten. Hierzu sei in Zusammenarbeit mit dem DFB bereits eine Informationsbroschüre an alle Vereine herausgegeben worden. Schnell zeigte sich in der anschließenden Diskussion die Sensibilität und Wichtigkeit dieses Thema, dem zukünftig deutlich mehr Beachtung geschenkt werden müsse.

Peter Buchholz warb um Unterstützung seitens des Verbands/ DFB, da kleine Vereine die rechtlichen Anforderungen gar nicht abdecken können.

 

Nach einer offenen und aufschlussreichen Diskussion inklusive Nachspielzeit und Verlängerung nahm der Vereinsdialog nach knapp 2,5 Stunden ein erfolgreiches Ende. Ein leckeres und ebenso zünftiges Buffet im Anschluss lud alle Teilnehmer dann in lockerer Atmosphäre dazu ein, das eine oder andere Thema noch im lockeren Austausch vertiefend  zu besprechen und dem Jubiläum einen gebührenden Abschluss geben.

 

Mit dem Meilenstein des 50. Vereinsdialogs gilt es nun natürlich auch ein entsprechendes Fazit zu ziehen: Viele der interessanten und konstruktiven Gespräche haben vor allem im persönlichen Kontakt mit den Vereinen für mehr gegenseitiges Vertrauen und Verständnis gesorgt. Zudem konnte sich die Verbandsspitze ein Stimmungsbild der Vereinslandschaft im südbadischen Raum und hier speziell beim FC 1920 Wolfach e.V. machen.

Der Verein steht mit Wünschen, sorgen und Nöten sicherlich nicht allein und so können die Arbeitspunkte hinsichtlich der weiteren Gestaltung des Spielbetriebs, der Beratungs- und Fortbildungsangebote, sowie der Serviceleistungen des Verbands berücksichtigt werden, um den Bedürfnissen der Vereine auch in der Zukunft bestmöglich entgegenzukommen. Beide Seiten hoffen, dass auch die nächsten 50 Vereinsdialoge ähnlich wertvolle Erkenntnisse liefern werden, wie der am Montag beim FC 1920 Wolfach e.V.

 

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